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Donnerstag, 7.10.2010

Keine Einigung zwischen UBS und Swatch

Der Rechtsstreit zwischen UBS und Swatch um Verluste durch spezielle Anlagepapiere ist noch nicht beigelegt. Die UBS ist nicht zum Termin mit dem Friedensrichter erschienen.

Im Rechtsstreit zwischen dem Uhrenkonzern Swatch und der Grossbank UBS um angebliche Millionenverluste ist ein Vermittlungsversuch gescheitert. Gespräche vor dem Friedensrichter in Zürich endeten ohne Einigung, wie die Swatch einen Bericht des «Tages-Anzeigers» (TA) bestätigte. Laut TA kündigte Konzernleitungsmitglied Hanspeter Rentsch nach dem gescheiterten Schlichtungsversuch an, die Swatch würde nun eine Klage gegen die UBS einreichen.

Verluste mit «sicheren» Papieren
Die Swatch Group wirft der UBS vor, ihr Verluste mit so genannten Absolute-Return-Produkten eingebrockt zu haben. Im September hatte sie gegen die Grossbank rechtliche Schritte eingereicht. Die UBS hätte «keinerlei Anstalten zur Lösung des Problems» gezeigt, begründete die Swatch den Schritt.

Zur Höhe der Verluste machte der Uhrenkonzern keine Angaben. Laut TA handelt es sich dabei aber um etwa 30 Millionen Franken. Die UBS äusserte sich nicht zum laufenden Verfahren.

In der Finanzkrise hatten viele Anleger mit Absolute-Return-Produkten Verluste erlitten. Dies sorgte für Unmut, denn laut Werbung der Banken sollten diese Fonds in jedem Marktumfeld eine positive Rendite erzielen. (nab, sda)

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