• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • Radiokiosk
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Mein DRS
  • Nachrichten:
    • Schweiz
    • International
    • Wirtschaft
    • Digital
    • Sport
    • Regional
    • Nachrichtenticker
    • Wetter
    • Verkehr
  • Die neuesten Dossiers zu «Wirtschaft»
    • Die Schuldenkrise in Europa
    • Steuerstreit und Bankgeheimnis
    • UBS: Vom Musterschüler zum Problemfall
    • Mit alternativer Energie in die Zukunft
    • Lehren aus der Krise: Die neuen Bankenregeln
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Freitag, 22.10.2010

Finma nimmt Banken genauer ins Visier

Die Finanzmarktaufsicht will Banken und Versicherungen, die im Ausland tätig sind, strenger überwachen. Damit reagiert die Finma auf das UBS-Debakel in den USA.

Nach dem Debakel der UBS in den USA, wo die Grossbank Kunden beim Steuerbetrug half und schliesslich in den Hammer der US-Justiz lief, nimmt die Finma Banken und Versicherer genauer unter Lupe: Sie verlangt die Einhaltung ausländischen Aufsichtsrechts im grenzüberschreitenden Finanzgeschäft.

Banken, Versicherer und andere Finanzdienstleister müssten ihr grenzüberschreitendes Finanzdienstleistungsgeschäft einer vertieften Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen und der damit verbundenen Risiken unterziehen, schreibt die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma in einem Positionspapier.

Risiken minimieren
Die Institute hätten Massnahmen zu treffen, um diese Risiken zu eliminieren oder zu minimieren. «Als Aufsichtsbehörde erwartet die Finma, dass insbesondere das ausländische Aufsichtsrecht befolgt und für jeden Zielmarkt ein konformes Dienstleistungsmodell definiert wird», sagte Finma-Geschäftsleitungsmitglied Urs Zulauf vor den Medien in Genf.

Nicht mehr alle Kunden bedienen
Dies kann Folgen haben: So hätten sich bereits zahlreiche Schweizer Institute wegen des Risikos entschieden, bestimmte Kategorien von US-Kunden nicht mehr zu bedienen oder gewisse Dienstleistungen nicht mehr anzubieten, sagte Zulauf.

Kontrolle nötig
Das Personal von Banken, Versicherern und anderen Finanzdienstleistern müsse geschult werden, welche Geschäfte in den einzelnen Ländern erlaubt oder verboten seien. Die Einhaltung dieser Weisungen sei zu kontrollieren, sagte Zulauf.

Zudem sei ein griffiges Sanktionsregime zur Ahndung von Verstössen einzuführen. Auch die Vergütungsmodelle müssten so ausgestaltet werden, dass sie die Einhaltung der Vorschriften (Compliance) nicht bestraften, sondern förderten, sagte Zulauf.

Finma will Risiken besser prüfen
Die Finma werde künftig vermehrt prüfen, wie die beaufsichtigten Institute den Risiken in ihrem grenzüberschreitenden Finanzdienstleistungsgeschäft begegnen würden, macht die Behörde deutlich. Denn die Rechts- und Reputationsrisiken aus diesem Geschäft hätten in den letzten Jahren stark zugenommen.

UBS-Affäre als Dammbruch
Dies hatte der Fall UBS drastisch vor Augen geführt, deren Kundenberater in den USA reichen Klienten beim Steuerbetrug geholfen hatten. Eine existenzgefährdende Strafklage der US-Behörden konnte nur durch die Herausgabe von tausenden von UBS-Kundendaten und einem 780 Mio. Dollar teuren Vergleich abgewendet werden. Noch nicht vom Tisch ist aber das zivilrechtliche Verfahren der US-Steuerbehörde IRS. (luek/rend, sda)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Neue Regeln für die Geschäfte im Ausland. (Hans Ineichen im Gespräch mit Wirtschaftsredaktor Beat Soltermann, 22. 10 2010)
Hören (4:24)

Chronologie: UBS in Turbulenzen

Chronik einer beispiellosen Krise

Dossier: Bankenwelt im Umbruch


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zu den Stichwörtern:

  • Bankenregulierung
  • Finanzkrise
  • Finanzkrise Schweiz
  • UBS

Schnellsuche:
Mehr zu Wirtschaft
  • Letztes Update: 13.09 UhrDossier: Die Schuldenkrise in Europa
  • Letztes Update: 12.48 UhrIndien kauft Pilatus-Flugzeuge
  • Rendez-vous vom Donnerstag, 24.5.2012, 12.30 UhrWenn das Auto mit der Kochplatte kommuniziert
  • Letztes Update: 11.16 UhrAussenhandel im April rückläufig
  • 11.06 UhrHP streicht weltweit 27'000 Stellen
  • Alles zu Wirtschaft
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft