Deutschland: viele neue Stellen
In Deutschland gingen im zweiten Quartal, also zwischen April und Juni, mehr Menschen einer Arbeit nach als in den vergangenen Jahren. Insgesamt waren es rund 41 Millionen. Dies waren gut eine halbe Million oder 1,4 Prozent mehr als vor einem Jahr und so viel wie nie in einem zweiten Quartal seit der Wiedervereinigung, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.
Im Vergleich zum ersten Quartal stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 450.000. Bereinigt um diese im Frühjahr übliche Entwicklung - es sind zum Beispiel mehr Personen im Baugewerbe tätig - gab es einen Anstieg um 150.000.
Die Firmen stellen mehr Personal ein
Der deutsche Arbeitsmarkt war robust durch die Krise gekommen, im Aufschwung reagierten die Firmen dann auf steigende Nachfrage und stockten ihr Personal weiter auf. Die Entwicklung am Arbeitsmarkt läuft dem Konjunkturverlauf immer etwas hinterher. Im zweiten Quartal legte die gesamte Wirtschaft nur noch um 0,1 Prozent zu, nach kräftigen 1,3 Prozent zum Jahresauftakt. Des dürfte sich der Beschäftigungsaufbau verlangsamen.
Bei den Dienstleistern gab es mit 388.000 Personen das grösste Beschäftigungsplus zum Vorjahresquartal, im Produzierenden Gewerbe legte die Zahl der Erwerbstätigen um 105.000 zu, am Bau um 44.000. In der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei gab es ein Plus um 16.000. (krot, reuters)
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