Schneller nach Paris, pünktlicher nach Mailand
Zürcher kommen künftig innerhalb von vier Stunden nach Paris, dank einer neuen Strecke für den TGV im Osten Frankreichs. Die Strecke Zürich-Basel-Paris wird mit Doppelstockzügen bedient, die mit bis zu 320 Kilometern pro Stunde unterwegs sind und dadurch eine halbe Stunde weniger lang unterwegs sind als bisher.
Das Personal stellen SBB und die französischen Staatsbahnen gemeinsam, um beide Landessprachen abzudecken. Dies gaben die SBB in Basel vor den Medien bekannt.
Für zwei Verbindungen via Gotthard nach Mailand sieht der neue SBB-Fahrplan hingegen mehr Zeit vor - so soll er besser eingehalten werden können. Auch wird teils mehr Aufenthaltszeit der Züge in Mailand und Zürich veranschlagt, damit Verspätungen aufgefangen und die Wagen besser gereinigt werden können, wie es weiter hiess. Für alle anderen Verbindungen nach Mailand bleibt die Fahrzeit unverändert.
Mehr Züge nach Deutschland
Verbessert werden auch die direkten Verbindungen nach Deutschland. Zwischen Interlaken und Frankfurt gibt es täglich fünf Verbindungen, zwischen Zürich und Frankfurt deren acht. Und neu gibt es direkte Züge von Chur nach Brüssel und von Zürich nach Budapest.
Bei den nationalen Verbindungen sind die Verbesserungen eher punktuell. Zusätzliche Züge gibt es zwischen Brunnen und Zürich sowie zwischen Neuenburg und Lausanne. Zudem werden regionale Fahrpläne verdichtet.
Warten auf die Neat
Die nächsten markanten Veränderungen erwarten die SBB im Jahr 2014. Dann soll in Zürich der Durchmesserbahnhof bereit sein. Und 2016 sollen die Züge durch den Gotthard-Basistunnel rollen und den Verkehr Richtung Süden beschleunigen. (acct, sda)
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