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Bildergalerie: Freitag, 4.12.2009

Chinas Kohlenpott

Ohne Chinas Mithilfe ist jeder Versuch, die Klimaerwärmung zu bremsen, zum Scheitern verurteilt. Denn wegen seines schnellen Wirtschaftswachstums hat China beim Ausstoss von Treibhausgasen mittlerweile die USA vom Weltspitzenplatz verdrängt. Allein 2008 hat China 7 Milliarden Tonnen CO2 in die Atmosphäre freigesetzt.

Der Löwenanteil seiner Treibhausgas-Produktion stammt vom Verbrennen von Kohle. Mit Kohle erzeugt China nicht nur Strom, mit Kohle wird auch in den im Winter bitterkalten Landesteilen geheizt.

Dank der dort reichen Kohlevorkommen wurde in der nordostchinesischen Mandschurei, einer Region zwanzigmal so gross wie die Schweiz, Chinas erste Schwerindustrie aufgebaut. Im Unterschied zu anderen Gegenden Chinas, wo teilweise heute schon Wind- und Sonnenenergie über zehn Prozent des Energiebedarfs decken, ist die Kohle in der Mandschurei weiterhin Energiequelle Nummer eins. Ostasienkorrespondent Urs Morf hat Chinas Kohlenpott besucht.


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