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Was ist Ostern?

Ostern ist neben Pfingsten das älteste Fest und höchste Fest der Christen. Es wurde schon um 115 in Rom gefeiert. Die Wurzeln von Ostern liegen im jüdischen Passah (Pessach) Fest. Das kann man heute noch in den romanischen Namen von Ostern erkennen wie «pâques» oder «pascua». Der Inhalt jedoch ist spezifisch christlich: Ostern ist die Erinnerung an die Auferstehung Jesu von den Toten.

Das deutsche Wort Ostern bzw. das Englische «easter» geht möglicherweise auf das germanische Wort Austro oder Eostrae zurück, das der Name einer heidnischen Frühlings- und Lichtgöttin war. Eine andere Theorie besagt, dass Ostern sich von dem Wort Osten ableitet: die Himmelsrichtung des Sonnenaufgangs als Symbol der Auferstehung.

Die Osterzeit beginnt mit dem Ostermorgen und endet 50 Tage später mit Pfingsten. Bis zum dritten Jahrhundert feierte man Ostern als einen Festtag, danach wurde dann die Woche vorher, die Karwoche, als Vorbereitungszeit zur Fastenzeit. Im 4. Jahrhundert wurden die «drei heiligen Tage» von Gründonnerstag Abend bis Ostersonntag Morgen als Höhepunkt des Kirchenjahres eingeführt.

Das 1. Konzil von Nicäa legte fest, dass der Ostersonntag am 1. Sonntag nach dem 1. Vollmond nach Frühlingsanfang gefeiert wird. Daraus ergibt sich, dass der Ostersonntag nach dem gregorianischen Kalender frühestens am 22. März und spätestens am 25. April stattfindet.

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