Landesmuseum ehrt Mani Matter
Mani Matter im Worb-Bähnli 1972: Aufnahmen fuer die Platte «Ir Ysebahn». (Rodo Wyss / zvg)
In der Mani Matter-Ausstellung sind unter anderem Liedtexte, Fotografien, Briefe und Notenblätter zu sehen. Die Besucher werden entlang der wichtigsten Stationen des Lebens von Mani Matter geführt. Inszeniert sind beispielsweise Matters Arbeit als Jurist, seine Erfolge als Liedermacher und sein politisches Engagement.
Poet, Denker, Liedermacher
Matter sei nicht nur Liedermacher gewesen, sagte Wilfried Meichtry, der die Ausstellung mitkonzipiert und realisiert hat. «Matter war ein Poet, der auch Lieder gemacht hat». Den Künstler habe gestört, dass er nur als Unterhalter wahrgenommen worden sei: «Er hätte sich eine kritischere Auseinandersetzung mit seinen Texten gewünscht». Der Berner sei auch ein Denker gewesen und habe sich vertieft mit philosophischen Fragen über sich und die Welt befasst. Mani Matter wäre dieses Jahr 75 geworden. Er kam 1972 bei einem Autounfall ums Leben.
Premiere fürs Landesmuseum
Erstmals kann im Schweizerischen Landesmuseum eine Ausstellung mit dem iPad entdeckt werden. Das Gerät wird den Besuchern anstelle eines klassischen Audioguides zur Verfügung gestellt. Alle Texte, Lieder und Filme der Ausstellung könnten damit in vier Sprachen gelesen und gehört werden. Für Kinder ist eine spezielle, audiovisuelle Führung verfügbar. (andj/kohs/haee, sda)
