Die Woche der grossen Emotionen für Adolf Ogi
(Keystone)
Es sei eine sehr emotionale Woche gewesen, sagt unser «Sonntagsgast». In der Kirche von Gondo seien all die schrecklichen Bilder nach der Katastrophe wieder hochgekommen. Er werde den Anblick des total zerstörten Dorfes nie vergessen und habe deshalb auch nicht gezögert, als man ihn für das Stiftungsratspräsidum angefragt habe. Beim Gotthard-Durchstich sei er diese Woche von seinen Gefühlen übermannt worden. Ihm sei ein Stein vom Herzen gefallen als die Tunnelbohrmaschine durchgebrochen sei. Sein Kampf habe sich damit gelohnt. Von Problemen bei den Zufahrten gegen Süden und Norden will Ogi nichts wissen: Dafür gäbe es Staatsverträge mit Italien und Deutschland. Die Schweiz solle jetzt nicht die Nachbarn kritisieren sondern selber Zufahrtsstrecken verbessern und Finanzmittel sicherstellen. (delp)
