Julia Steiners' schwarz-weisse Bildwelt
Julia Steiner vor ihrem Wandbild im Centre PasquArt (SRF)
Ihre Malerei sei eine körperlich sehr anstrengende Arbeit, sagt Julia Steiner. Sie malt viele grosse Bilder, bei der Leitern und manchmal sogar Baugerüste zum Einsatz kommen. Seit Anfang ihrer Karriere beschränkt sie sich auf schwarze Gouache, ein wasserlösliches Farbmittel mit Kreide. Sie setzt bewusst keine Farben ein, weil das dem Betrachter des Werks mehr Interpretationsspielraum lässt. «Würde ich grün malen, würde jeder nur eine Landschaft sehen. Ist ein Bild schwarz-weiss, sind auch andere Assoziationen möglich.»
Steile Karriere
Die erst 28-jährige Julia Steiner hat nach ihrem Studium an der Berner Hochschule der Künste bereits zahlreiche Preise und Stipendien erhalten. Unter anderem 2009 den Swiss Art Award. Dank einem Manor-Kunstpreis kann sie nun im Centre PasquArt in Biel ausstellen. Ihre Bilder und Installationen sind noch bis im Juni zu sehen. (delp)
