Forschungsexpedition Pik Lenin
Die Schweizer Forschungsexpedition auf den 7134 Meter hohen Pik Lenin in Zentralasien ist beendet: Die 40 Bergsteigerinnen und Bergsteiger aus der ganzen Schweiz sind am 16. August gesund in Kloten gelandet.
Auf der dreieinhalb Wochen dauernden Expedition wurden bei den freiwilligen Testpersonen bis auf eine Höhe von 6300 Meter Tausende von Blutwerten erhoben. Insgesamt 19 Expeditionsmitglieder haben auch den Gipfel erreicht.
Die Expedition profitierte vom Wetterglück und verlief unfallfrei. Ein akut erkranktes Expeditionsmitglied musste jedoch schon früh am Berg gerettet und evakuiert werden. Die Schweizerische Rettungsflugwacht flog den Mann von der kirgisischen Kleinstadt Osh in die Schweiz zurück.
Das Forscherteam konnte über 98 Prozent aller geplanten Untersuchungen durchführen - ein sehr gutes Ergebnis für eine Expedition dieser Art. In der Schweiz wartet nun akribische, langwierige Fleissarbeit auf die Forscher. Konkrete Auswertungen der gesammelten Daten sind frühestens in einem Jahr zu erwarten.
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