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Johanna Spyri, Laure Wyss und Evelyne Hasler (SF)

Mittwoch, 9.4.2008

Schweizer Schriftstellerinnen

«Machen Sie keine Bücher, setzen Sie Kinder in die Welt!» Der Rat eines männlichen Konkurrenten ist nicht der einzige seiner Art, den die französische Schriftstellerin George Sand (1804-1876) zu hören bekam. Und sie war nicht die einzige Frau, die ein männliches Pseudonym wählte, um Literatur erfolgreich zu ihrem Beruf zu machen. Bücher schreiben war also Männersache. Doch gilt diese Regel glücklicherweise nicht mehr.

Schweizer Schriftstellerinnen stehen ihren männlichen Kollegen in Nichts nach. Sie liefern nicht nur erfolgreichen, sondern oft ebenso kontroversen Stoff ab. «Entweder man liebt sie, oder man hasst sie», heisst es etwa über die «Fachfrau fürs Zynische», Sibylle Berg. Auch Überraschungserfolge belebten die Literaturszene: «Das Blütenstaubzimmer» der jungen Autorin Zoë Jenny beherrschte 1997 die Verkaufslisten und wurde in 27 Sprachen übersetzt.

Von A wie Annemarie Schwarzenbach über Sybille Berg, Milena Moser oder Ruth Schweikert bis zu Z wie Zoë Jenny: Sie alle schreiben Schweizer-, Lebens- und Literaturgeschichte, die so unterschiedlich ist, wie die Frauen selbst. Ob hellseherische Kriminalgeschichten von Ingeborg Kaiser oder Fantasy-Bücher der erst 14-jährigen Nathalie Marrer – die Schweizer Szene erfreut sich abwechslungsreicher, kritischer und lebendiger Literatur aus weiblicher Perspektive.

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Donnerstag, 15.4.2010

Schweizer Lyrikerin Erika Burkart gestorben

Die Schweizer Schriftstellerin Erika Burkart ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Burkart galt als eine der bedeutendsten Lyrikerin der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Ihr Werk umfasst rund zwei Dutzend Gedichtbände und acht Romane.  Mehr


Reflexe vom Mittwoch, 21.5.2008, 11.03 Uhr, DRS 2

Kultfigur Schwarzenbach

Sie hätte das Talent für eine Karriere als Pianistin oder Ausdruckstänzerin gehabt. Schliesslich wurde Annemarie Schwarzenbach Schriftstellerin und Fotografin. Ihr Werk ist anerkannt, aber nicht herausragend. Dennoch geniesst sie Kultstatus. Was macht Annemarie Schwarzenbach, die am 23. Mai hundert Jahre alt geworden wäre, zur Kultfigur?

Hören (29:20)Download (MP3, 13.6MB)


Agenda: 22.3.2008, DRS 1

Eveline Hasler wird 75

Eveline Hasler hat sich vor allem mit historischen Romanen wie «Anna Göldin, letzte Hexe» oder «Ibicaba» einen Namen gemacht. Zunächst hat sie aber für Kinder und Jugendliche geschrieben. Eine ihrer bekanntesten Figuren ist die Hexe Lakritze. Eveline Hasler erinnert sich.


  • Hören (3:02)



Reflexe: 11.10.2006, DRS 2

Sibylle Berg im Gespräch

Die Schriftstellerin Sibylle Berg aus der ehemaligen DDR lebt und arbeitet in Zürich. Nun steht sie gleich mit zwei neuen Arbeiten in der Öffentlichkeit: Das Schauspielhaus Zürich brachte eben ihr neues Theaterstück «Wünsch dir was» zur Uraufführung. Und in ihrem neuen Roman «Hab ich Dir eigentlich schon erzählt» versetzt sich Sibylle Berg in zwei Jugendliche aus der DDR, die von der grossen Freiheit träumen.


  • Hören (29:33)

52 Beste Bücher: 19.3.2006, DRS 2

Helen Meier: Liebe als Schlafwandel

Helen Meier wurde 1929 im St. Galler Oberland geboren und gehört zu den bedeutenden Stimmen der heutigen Schweizer Literatur. In ihrer Erzählung «Schlafwandel» behandelt sie die alte und doch ewig neue Geschichte vom Geliebt- und vom Verlassenwerden: Denn auch für die alternde Nora, die sich in die junge Celestina verliebt, ist die Geschichte wieder neu.


  • Hören (51:46)

Treffpunkt: 5.5.2005, DRS 1

Milena Moser über das Leben als Schlampe

«Auch ich bin eine Schlampe», sagt Milena Moser über sich selber. Schlampen sind für sie Frauen, die das Streben nach Perfektion aufgegeben haben und dadurch um einiges entspannter vor sich hinleben. In «Treffpunkt» erzählt Milena Moser von eigenen Makeln, dem Leben in San Fransisco und ihrem Buch «Schlampenyoga».


  • Hören (37:23)


Reflexe: 30.8.2004, DRS 2

Alles fliesst - Die Erzählerin Zsuzsanna Gahse

Zsuzsanna Gahse stammt aus Ungarn und lebt seit Jahren in der Schweiz. Als Autorin pendelt sie zwischen Lyrik und Roman. Ihr Wohnort Müllheim an der Thur ist eine öde Stadt mit viel Durchgangsverkehr, doch Zsuzsanna Gahse macht ihn in ihrem Buch «durch und durch» zu einenmganz besonderen Geschichten-Ort. Wie und warum erfahren Sie hier im Gespräch mit der Schriftstellerin.


  • Hören (26:33)




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