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Die schönsten Bus-Geschichten

eingesandt von DRS 1 Hörerinnen und Hörern

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Meine ganz persönliche Liebesgeschichte

Ich habe 1965 als Buschauffeur bei den Verkehrsbetrieben in Montreux angefangen. 1972 ist mir an einem Morgen ein hübsches Mädchen aufgefallen, welches ganz hinten im Bus sass. Nach einigen Monaten haben sich dann unsere Augen im Rückspiegel getroffen. Hie und da musste ich den Rückspiegel anders einstellen, weil sie auf einem Sitz war, den ich nicht einsehen könnte. Leider konnte ich nie aufstehen, um zu dem Mädchen zu gehen. Es dauerte fast ein Jahr, bis sie dann vorne bei mir einstieg. Sofort fragte ich sie, ob wir uns am Abend treffen können. Es wurde unser erstes Rendezvous. Nächstes Jahr sind wir 30 Jahre verheiratet. Haben 2 Kinder. Unser Sohn ist jetzt Lokführer bei der Montreux Oberlandbahn. (MOB) Heute bin ich 74 Jahre alt und denke gerne an die Zeit als Buschauffeur zurück.

Schneiter Ruedi (Montreux)

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Eine Katze steigt am Bahnhof Möhlin mehrmals pro Woche ins Postauto ein. Sucht sich ein ruhiges Plätzli ganz hinten auf einem Sitz! Nach ca. 20Min. Fahrt drei Dörfer entfernt, steigt sie in Wegenstetten aus, spaziert durchs Dorf! Am Abend fährt sie wiederum von Wegenstetten nach Möhlin zurück und der Chaufeur ist bemüht, dass die Katze wohlbehalten nach Hause kommt!

Unsere Chauffeure sind halt auch Tierfreunde!

Heidi Herzog

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Ich hatte im Herbst 96 ein aussergewöhnliches Erlebnis in Florenz. Mit vielen anderen Fahrgästen wartete ich an der Endstation des Busses Nr. 6. Nach 15 Minuten Wartezeit näherte sich endlich ein Bus im Schneckentempo! Niemand wusste, warum dieser Bus mit Verspätung eintraf. Erst als wir alle eingestiegen waren, wurde das Rätsel gelöst. Der Chauffeur begrüsste uns durchs Mikrofon und verkündete laut und deutlich: Ich fahre die Strecke des Busses Nr. 6 heute zum 1. Mal! Ich weiss nicht, wo die Bushaltestellen sind! Könnte vielleicht jemand die Führung an meiner Seite übernehmen? Wir waren alle ziemlich sprachlos… Endlich meldete sich eine Frau mit rotem Kleid und grossem rotem Hut! Sie stand neben die Führerkabine und übernahm die Führung! Es war für uns alle wie im Theater. Mit Verspätung kamen wir doch noch ans Ziel dank der mutigen Frau!

Annemarie Gugelmann

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Am Strassenrand Richtung Wohlen stand ein Linienbus mit einer Elektrostörung. Der Bus war voll mit Fahrgästen und der Chauffeur suchte schweissgebadet nach der Störung. «Kann ich helfen», fragte ich. «Ja gerne», sagte er erleichtert. Mit der Erfahrung als Flugzeugmechaniker suchte ich nach der Störung. Ich fand schliesslich einen weiteren Sicherungskasten. Der Chauffeur kannte ihn nicht. Ich drückte die Sicherung wieder ein. Der Bus startete wieder und alle Geräte wurden wieder mit Strom versorgt. Gross war die Freude des Chauffeurs und der Fahrgästen. Natürlich verliess ich den Platz des Geschehen mit grossem Stolz.

Alex Leu (Muri)

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Frau steht an der Bushaltestelle
Frau bekommt Bauchkrämpfe
Frau fragt im Laden, ob sie mal könne
Ladenfrau sagt ja
Frau kann's mal versuchen
Ladenfrau kommt nach einigen Minuten und klopft am Türchen
und sagt, Sie sollten sich beeilen, der Bus wartet immer noch.
Frau tut wie ihr befohlen und kommt noch auf den Bus

Werner Najer (Heiligenschwendi)

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