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Sonntag, 29.1.2012

Dassault offenbar mit neuer Kampfjet-Offerte

Der Bundesrat bevorzugt den Gripen-Kampfjet von Saab. Auch weil das Angebot aus Schweden klar billiger war als das der Konkurrenz. Doch der französische Rüstungskonzern Dassault kontert jetzt laut Berichten mit einem Sonderangebot.

Kampfjets zum Aktionspreis?

Der Bundesrat hat sich für den Gripen-Kampfjet entschieden, auch weil das Angebot aus Schweden deutlich billiger war. Doch nun macht der französische Rüstungskonzern Dassault eine neue Offerte.

Beitrag aus Echo der Zeit vom Sonntag, 29.1.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News

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Den Schweizer Politikern sollen doch noch die französischen "Rafale"-Kampfflugzeuge schmackhaft gemacht werden, und zwar mit einem neuen, günstigeren Angebot. Der Dassault-Konzern bringt sich mit einem Brief an die Sicherheitspolitische Kommission nun auch in der Schweiz nochmal ins Gespräch.

Die Präsidenten der sicherheitspolitischen Kommissionen haben Post vom französischen Rüstungskonzern "Dassault" erhalten, wie der Freisinnige Hans Hess bestätigt, der Präsident der ständerätlichen Kommission.

Dassault laut Berichten mit Sonderangebot
Laut «SonntagsZeitung» und «Matin dimanche» werden neu 18 Rafale-Flugzeuge für 2,7 Milliarden Franken angeboten. Das Angebot ist brisant. Denn der Bundesrat hat sich Ende November dafür ausgesprochen, 22 schwedische Gripen-Flugzeuge für 3,1 Milliarden zu kaufen. Die schwedischen Flugzeuge hätten das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis, argumentierte der Bundesrat damals.

Aber verschiedene bürgerliche Politiker und Militär-Experten reagierten bereits damals  skeptisch und bezweifelten, ob die einmotorigen Gripen-Kampfjets wirklich genügend leistungsfähig und für längere Einsätze geeignet sind.

Subkommission untersucht
SVP-Nationalrat und Pilot Thomas Hurter ist deshalb nicht überrascht über den Brief aus Frankreich. Ein Subkommisson unter seinem Vorsitz hat bereits Anfang Woche den Auftrag erhalten, den Ablauf der Flugzeug-Evaluation zu untersuchen.

Eigentlich liegt die Entscheidung für einen Flugzeug-Typ in der Kompetenz des Bundesrates. Allerdings kann das Parlament den notwendigen Rüstungskredit ablehnen oder kürzen. Deshalb warten alle gespannt darauf, was die Untersuchung der Subkommission zu Tage fördern. Und so scheint man auch bei der französischen Rüstungsindustrie noch Hoffnungen auf eine neue Entscheidung zu haben. (bru/ploe)

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Dossier, Letztes Update: Dienstag, 21.2.2012

Kontroverse um neue Kampfjets

Im August 2010 entschied der Bundesrat, die Beschaffung des Tiger-Ersatzes aus Kostengründen bis spätestens 2015 zu verschieben. Doch das Parlament verlangte bereits für das Jahr 2011 ein Finanzierungsmodell für den Kauf neuer Kampfjets. Der Bundesrat entschied sich Ende November für das günstigste der drei getesteten Angebote - den schwedischen Gripen.  Mehr


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