Treibstoff aus «Costa Concordia» wird abgepumpt
Angehörige der italienischen Ölwehr auf der Fahrt zum Wrack der «Costa Concordia». (Reuters)
- Freitag, 18.5.2012: Bergung der «Costa» beginnt nächste Woche
- Donnerstag, 22.3.2012: Treibstoff aus Havarie-Schiff abgepumpt
- Mittwoch, 22.2.2012: Weitere Leichen in der «Costa Concordia» entdeckt
- Freitag, 27.1.2012: Reederei entschädigt Passagiere
- Mittwoch, 25.1.2012: Die wirren Geschichten des Kreuzfahrt-Kapitäns
- Dienstag, 17.1.2012: Schwere Vorwürfe gegen den Kapitän
- Montag, 16.1.2012: Hintergrund: Die «Costa Concordia»
Der italienische Zivilschutz hat grünes Licht für das Abpumpen des Treibstoffs aus der havarierten «Costa Concordia» gegeben. Die Aktion sei genehmigt worden, sagte Behördenchef Franco Gabrielli auf der Insel Giglio.
Das vor der Küste der Toskana-Insel auf der Seite liegende Schiff sei «stabil», es gebe keine Gefahr, dass es in die Tiefe rutsche, fügte Gabrielli hinzu. Im Wrack des am 13. Januar auf einen Felsen gefahrenen Luxusliners befinden sich rund 2400 Tonnen Treibstoff.
Zwei weitere Leichen geborgen
Zur weiteren Durchsuchung der «Costa Concordia» hatten italienische Taucher zuvor ein neues Loch in das Wrack gesprengt. Durch die Lücke zwischen den Decks vier und fünf wollten die Einsatzkräfte Zugang zum Restaurant-Bereich erhalten, wo noch Opfer der Katastrophe vermutet werden.
Wie die Bergungsmannschaften mitteilten, wurden zwei weitere Leichen gefunden. Die beiden Frauen seien auf Deck 4 entdeckt worden. Bislang sind damit 15 Todesopfer geborgen worden, acht davon wurden identifiziert. Rund 20 Menschen werden noch vermisst. Unter den bereits identifizierten Opfern sind nach Angaben von Carabinieri-Kommandant Rocco Carpenteri vier Franzosen sowie je ein Deutscher, ein Italiener, ein Spanier und ein Ungare. (ank/bru, dpa/afp)
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