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Freitag, 16.5.2008

60 Jahre Israel - junger Staat, alte Geschichte

Am 14. Mai 1948 um Mitternacht endete das britische Mandat über Palästina. Noch vor Sonnenuntergang versammelte sich der Jüdische Nationalrat im Stadtmuseum von Tel Aviv und David Ben Gurion verlas die Unabhängigkeitserklärung Israels.

Gurion stützte sich dabei auf den Beschluss der UNO, der vorsah, Westpalästina in einen jüdischen und einen arabischen Staat zu teilen. Die Araber lehnten den Teilungsplan aber von Anfang an ab und nach der Ausrufung des jüdischen Staates kam es zum Krieg: So begann der immer noch andauernde Nahostkonflikt einen Tag nach der Gründung Israels.

Eigentlich sollten Jahrhunderte der Diskriminierung mit einem eigenen Staat ein Ende haben, hoffte man im Westen, wo man sich für die grausamen Taten an dem jüdischen Volk mitschuldig fühlte. Doch die Geschichte hat das Gegenteil aufgezeigt. So blickt man heute auf eine noch junge aber stark konfliktbehaftete Geschichte Israels zurück.

 

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Chronologie der Konflikte Israels

Die Juden: vertrieben und zurück gekehrt

Israel: Ein Staat, der Christenherzen bewegt


Tagesgespräch vom Donnerstag, 8.5.2008, 13.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News

Israel: 60 Jahre ohne Frieden

Israel feiert den 60. Jahrestag seiner Staatsgründung. Das ist für viele Juden und Jüdinnen Grund zum Feiern. Doch in den vergangenen 60 Jahren hat Israel nie Frieden gekannt. Das macht viele nachdenklich.   Mehr

Hören (24:25)Download (MP3, 11.5MB)


Rendez-vous vom Donnerstag, 8.5.2008, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle

Stilles Nachdenken in Israel

Israel feiert seinen 60. Geburtstag und freut sich über das Gedeihen des Staates, das den Juden eine sichere Heimat bietet. Doch es gibt auch Stimmen, welche den Feierlichkeiten nichts abgewinnen können.


    • Mehr
  • Hören (3:47)

DRS 4 aktuell vom Donnerstag, 8.5.2008, 07.04 Uhr

Hören (1:03)


Echo der Zeit vom Mittwoch, 7.5.2008, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News

Kritische Stimmen zu 60 Jahren Israel

Vor 60 Jahren verkündete die Regierung Ben Gurion die Staatsgründung von Israel. Ein Jahr früher, als der Uno-Plan das vorgesehen hatte.


    • Mehr
  • Hören (4:48)

Kontext vom Montag, 5.5.2008, 09.05 Uhr, DRS 2

Israel - eine traumatisierte Gesellschaft?

Oft wird im Zusammenhang mit Israel von einer «traumatisierten Gesellschaft» gesprochen. Was heisst das genau? Der eigentliche Begriff «Trauma» stammt aus der Medizin, wird aber auch immer wieder in politischen und gesellschaftlichen Debatten verwendet. Judith Wipfler hat mit dem Politologen und Ideengeschichtler Jose Brunner von der Universität Tel Aviv darüber gesprochen.

HörenDownload (MP3, 12.2MB)


Perspektiven vom Sonntag, 4.5.2008, 08.30 Uhr, DRS 2

Um Himmels Willen: Israel!

Die Theologie erforscht immer intensiver die jüdischen Wurzeln des Christentums. Doch die christlichen Projektionen auf Israel brechen sich an dessen Realpolitik: Stark emotionale Solidaritätsbekundungen für Palästinenser sind die Folge. Judith Wipfler zeigt ein Panorama christlicher Reflexe auf Israel - von unkritischer Zionsliebe bis zu übersteigerter Israelkritik.

Hören (29:22)Download (MP3, 13.5MB)


Input, 22.01.2006, DRS 3

Israel und ich

Israel - ein Staat sucht nach seinem Weg. Die politische Entwicklung sorgt täglich für grosse Schlagzeilen. Trotz Konflikten ohne Ende ist die junge Nation wie ein Magnet für die Juden in der Welt. Junge Schweizer Juden beschreiben in der Sendung Input ihre Beziehung zu jener fernen Heimat. Die gedankliche Reise nach Jerusalem wird zur kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen jüdischen Identität.


  • Hören (53:15)

Kontext, 10.10.2006, DRS 2

Begegnung mit dem israelischen Friedensaktivisten Uri Avnery

Ist der Konflikt zwischen den Palästinensern und Israel ein unlösbares Problem? Diese Meinung tut Uri Avnery als bequemen Pessimismus ab. Der israelische Friedensaktivist, ehemalige Untergrundskämpfer und Parlamentarier ist überzeugt, dass man durch menschliches Bemühen zum Frieden kommen kann.


  • Hören (27:03)

Passage2, 20.05.2005, DRS 2

Die Hebräische Universität

Diese Hebräische Universität in Jerusalem ist über 80 Jahre alt, also schon lange vor der israelischen Staatsgründung entstanden. Wie das vor sich ging und was für eine bedeutende Rolle die Hebräische Universität von Jerusalem heute spielt, hat Judith Wipfler bei ihrem Besuch erfahren.

Hören (58:24)


Weiterführende Links zum Beitrag:

  • CIA World-Factbook: Israel
  • Geschichte des Judentums
  • Theodor Herzl: Der Judenstaat
  • Glossar: Grundbegriffe im Judentum
  • Shoa.de: Drittes Reich, Antisemitismus und Holocaust
  • Nationale Fotosammlung des Staats Israel
  • Israel Ministry of Foreign Affairs: Rede von Jitzak Rabin vom 10.09.1993

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18 jüdische Gemeinden mit knapp 18 000 Mitgliedern leben in der Schweiz. Doch die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg kann man heute nicht als neutral bezeichnen. Kriegsflüchtlinge wurden nicht in das Land gelassen, Juden wurden abgewiesen und damit in den sicheren Tod geschickt. Auch das Rote Kreuz liess die furchtbaren Machenschaften des Dritten Reichs einfach zu. - Was würde heute geschehen? 

Hebräisch in 100 Sekunden

Ein kurzer Sprachkurs in Hebräisch von Judith Wipfler: Shalom kennen Sie ja schon...

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