Christian Frei gewinnt am Sundance Film Festival
Christian Frei empfängt den Preis für beste Regie einer ausländischen Dokumentation. (Keystone)
Christian Freis Dokumentarfilm «Space Tourists» hat am Sundance Film Festival den «World Cinema Directing Award» erhalten. Der Film geht der Frage nach, was von der Raumfahrt, dem Traum des 20. Jahrhunderts, übrig geblieben ist.
«Space Tourists» stand mit zwölf weiteren Filmen im internationalen Wettbewerb der Dokumentarfilme. Der im Dezember bereits am internationalen Dokumentar-Filmfestival in Amsterdam (IDFA) gezeigte Film überzeugte auch die amerikanische Filmpresse.
Christian Frei: «Ich bin überrascht»
«Dieser Preis bedeutet mir sehr viel», sagte Christian Frei gegenüber Schweizer Radio DRS. «Sundance ist nach Cannes und Berlin eines der wichtigsten Filmfestivals der Welt und hier einen Regiepreis zu gewinnen ist enorm wichtig.» Er sei überrascht, gewonnen zu haben, denn die Filme seien auf einem sehr hohen Niveau gewesen.
Die Schweiz ist stark im Dokumentarfilm, und dieser Preis ist eine Bestätigung dafür. «Wir haben einen guten Humus in der Schweiz für Dokumentarfilme», ist der Regisseur überzeugt. «Wir regen einander an zu einer Vielfalt von Ausdrucksformen.»
Bekannt seit «War Photographer»
Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde Frei mit seinem Film «War Photographer» aus dem Jahr 2001. Darin begleitete er den Kriegsfotografen James Nachtwey zwei Jahre lang bei seiner Arbeit in Krisenregionen dieser Erde.
Hauptpreise an «Restrepo» und «Winter's Bone»
Die Hauptpreise gingen an «Restrepo», eine Dokumentation über US-Soldaten in Afghanistan, und «Winter's Bone», das Drama eines mutigen jungen Mädchens auf der Suche nach dem verschwundenen Vater.
Das vom Schauspieler Robert Redford gegründete Sundance Film Festival gilt für das unabhängige Filmschaffen als bedeutendstes Filmfestival der USA. (gec/acd, sda)
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