Lieber Geld statt ein Viech
Ein Muni, fünf Rinder, eine Kuh und zwei Fohlen zählen zu den Lebendpreisen am Eidgenössischen Schwingfest in Frauenfeld. Die stolzen Tiere sind zwar schön anzusehen, als Preise jedoch nicht sehr beliebt. Die Schwinger nehmen lieber das Geld.
Ein Auto statt ein Muni als Hauptpreis für den besten Schwinger der Nation sei undenkbar, sagt der ehemalige Thurgauer Regierungsrat Hanspeter Ruprecht. Er hat gemeinsam mit 20 Helfern rund 400 Preise organisiert, darunter die neun Lebendpreise. Diese werden vor und während des Festes rund um die Uhr bewacht und umsorgt. Doch nicht alle Tiere halten den Rummel aus. Im Vorfeld des Festes musste gar ein Tier ausgewechselt werden.
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