Pop-Geschichten: Electro
In den 70er Jahren schwappte der Techno von Amerika her über den Teich nach Europa. In den Zentren Berlin, London und Paris entwickelten sich darauf verschiedenste Spielformen. Aber es dauerte bis zum Ende der 80er Jahre, bis sich der Begriff «Electro» zu formen begann. In Deutschland entstand die Minimal-Bewegung, in Paris der Frenchhouse und in London Rave Punk im Stil von Prodigy.
Auch die Schweiz erreichte anfangs 80er Jahre die Electro-Welle: Wegbereiter dazu war in den frühen 80ern etwa Stephan Eicher, der mit Computer bewaffnet die Bühne betrat. Anfangs 90er etablierte sich dann die Spielform des Technos: Beat Solèr (Seelenluft) im Electronischen Hot Spot Zürich versuchte, die neu entdeckten Klänge in Songformen zu verpacken. Später Golden Boy und Saalschutz - beide auch aus Zürich.
Auch heute hat die Schweiz unzählige Künstler zu bieten, welche sich dem Electro widmen und diesen immer noch näher an ein klassisches Popformat führen. So zum Beispiel Zwicker aus Zürich oder Fiji aus Bern, denn die Electro-Welle der heutigen Generation hat die Zürcher Grenzen längst überwunden.
