Schweizer in Südafrika: Roland Lüthi «Kapstadt hat alles, was wir brauchen!»
Roland Lüthi und seine Familie
Unkonventionell darf man Roland Lüthi sicherlich nennen. «Ich lebte fürs Reisen, hatte lange blonde Haare und mochte in Zürich nicht sesshaft sein.» Nun ist Roland Lüthi ein glücklicher Stubenhocker, arbeitet von daheim aus als Web-Entwickler - in Kapstadt.
«Vor sieben Jahren hat mich meine Frau Penny in ihre Heimatstadt mitgenommen», erzählt Lüthi. «Und wir sind immer noch hier!» Mittlerweile zu Dritt. Sohn Neo ist dazu gestossen.
Südafrika ist ein faszinierendes Land
Lüthi ist begeistert von seiner neuen Heimat. «Wenn ich am Morgen auf meine Terrasse stehe und den Ozean, den Hafen, die Innenstadt, den Tafelberg und ganz in der Ferne die Weinländereien von Stellenbosch sehe - dann macht mich das glücklich.»
Natürlich hat Südafrika auch dunkle Seiten. Die Kriminalität ist hoch, das Haus ist mit einer Alarmanlage gesichert und die Hunde sind nicht nur zum Streicheln da. «Aber damit kann man leben.»
Nun kommt die WM...
«Die Begeisterung vor der WM wird immer grösser im Land - wenn's los geht, werden die Menschen geeint sein. Mit den besseren Partys in den Townships als in den Fanzonen.»
Roland Lüthi glaubt an die Zukunft des Landes. «Die Investitionen in die Infrastruktur sind nachhaltig - was sonst noch bleibt von der WM, ist schwer zu sagen: Aber rückwärts geht's hier nach der Weltmeisterschaft bestimmt nicht.» (db)
