Zwischenhalt: Samstag, 13.3.2010, 18.30 Uhr
Wie aus einem Chrischona-Missionar in Jerusalem der Waisenvater Schneller wurde und aus einer Basler Missionsstation die wichtigste Bildungseinrichtung im Osmanischen Reich, davon erzählt der Historiker Jakob Eisler, der eine Ausstellung zum 150-Jahr-Jubiläum der Schneller-Schulen im Nahen Osten realisiert hat.Weiteres Thema: Das Wissen vom Gewissen mit dem Ethiker Eberhard Schockenhoff.
Zwischenhalt: Samstag, 6.3.2010, 18.30 Uhr
Angst und Abhängigkeit prägten in biblischer Zeit das Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Trotzdem ist der Tierschutz bereits in der Bibel festgeschrieben. Die Berner Alttestamentlerin Silvia Schroer hat die Bedeutung der Tiere für die Lebens- und Symbolwelt der Bibel untersucht.Weiteres Thema: Die stillen Heldinnen - Kameruns Frauen kämpfen für ihre Rechte.
Gottesdienst: Sonntag, 28.2.2010, 09.30 Uhr
Kann denn Torte Sünde sein? - Bewusst verzichten oder unbeschwert geniessen? Das Thema Essen ist alltäglich und doch mit vielen Fragen und Zweifeln befrachtet. Es steht im Mittelpunkt des Gottesdienstes, der aus dem malerischen Städtchen Steckborn im Kanton Thurgau übertragen wird. Vom Turm der Kirche bietet sich ein prachtvoller Ausblick über den Untersee bis hin zur Klosterinsel Reichenau. In dieser lieblichen und fruchtbaren Gegend spielt der kulinarische Genuss seit jeher eine wichtige Rolle. Vor diesem Hintergrund fragt Pfarrerin Sabine Gäumann am zweiten Sonntag der Fastenzeit nach einer christlichen Haltung zum Essen und Trinken. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes liegt in den Händen von Kirchenmusiker Martin Schweingruber.
Perspektiven: Sonntag, 28.2.2010, 08.30 Uhr
Der Freiburger Historiker Urs Altermatt untersucht in seinem neuen Buch «Konfession, Nation und Rom» die politische Emanzipation der Katholiken in der Schweiz des 19. und 20. Jahrhunderts. Kann man aus der Integration der Katholiken in den Bundesstaat Lehren ziehen für die multireligiöse Gegenwart?
Blickpunkt Religion: Sonntag, 28.2.2010, 08.08 Uhr
„Der Abschied von Margot Kässmann als Bischöfin fällt nicht nur vielen evangelischen Gläubigen in Deutschland schwer, auch Politik und Ökumene über Deutschlands Grenzen hinaus bedauern den Rücktritt der wortgewandten Bischöfin und modernen Vorzeige-Christin Margot Kässmann'. Ein Kommentar von Judith Wipfler.
Zwischenhalt: Samstag, 27.2.2010, 18.30 Uhr
Der Historiker Urs Altermatt zeichnet die Emanzipation der Katholikinnen und Katholiken in der Eidgenossenschaft nach. Kann man aus der Integration der Katholiken in den Bundesstaat Lehren ziehen für die multireligiöse Gegenwart?Weiteres Thema: Evolutionsforscher bestätigen: Religion hilft beim Überleben.
100 Sekunden Wissen: Freitag, 26.2.2010, 08.00 Uhr
Margot Kässmann, Bischöfin und Ratspräsidentin der Evangelischen Kirche in Deutschland, ist von diesen Ämtern zurückgetreten, nachdem sie mit Alkohol am Steuer erwischt worden ist. Sie wolle sich selbst treu und glaubwürdig bleiben, erklärte die Pastorin und zitierte aus dem Buch Jesus Sirach: «Bleibe bei dem, was dir dein Herz rät» - Das Buch Jesus Sirach, entstanden im 2. Jahrhundert vor Christus, enthält noch mehr kluge Sätze.
DRS2aktuell: Mittwoch, 24.2.2010, 12.03-12.30 Uhr, DRS 2
In Russland sorgt ein Gesetz für Aufsehen: Ministerpräsident Putin will der russisch-orthodoxen Kirche wertvolle Schätze zurückgeben, die die Sowjetunion 1917 enteignete. Zwar bleiben die UNESCO-Welterbe-Stätten - etwa die Basilius-Kathedrale auf dem Roten Platz und das Kirchenensemble innerhalb der Moskauer Kreml-Mauer - in staatlicher Hand. Doch die Kunstgegenstände und die Immobilien, die Russland der Kirche zurückerstatten will, sind von unschätzbarem Wert.
100 Sekunden Wissen: Montag, 22.2.2010, 08.00 Uhr
Vor 70 Jahren wurde der heutige, der 14. Dalai Lama inthronisiert: Das war 1940 in Lhasa. Damals war der Dalai Lama erst viereinhalb Jahre alt. Wie aus dem kleinen Buben «Lhamo Döndrub» der Dalai Lama wurde, erfahren Sie hier.
Perspektiven: Sonntag, 21.2.2010, 08.30 Uhr
Alle sehnen sich nach dem Glück - doch allzu viel davon ist ungesund, meint der Mediziner, Kabarettist und Bestseller-Autor Eckart von Hirschhausen. Denn nur weil das Glück vergänglich ist, lernen wir Neues.