Projekt «Sesam» - keine Kinder unter Beobachtung
Mit dem nationalen Forschungsschwerpunkt «Sesam» (Schweizerische ätiologische Studie zur psychischen Gesundheit) sollten insgesamt 3000 Kinder vom frühen Embryonalstadium bis zu ihrem zwanzigsten Lebensjahr genetisch, psychologisch, erzieherisch untersucht und beobachtet werden.
Mit den gewonnenen Erkenntnissen wollte das Projekt das psychische Wohl der künftigen Schweiz nachhaltig stärken.
Die Ethikkommission beider Basel (EKBB) hat die Kernstudie des Nationalen Forschungsschwerpunkts «Sesam» für den Standort Basel per 24. Juli 2007 freigegeben. Ab Oktober 2007 wurden an der Universitäts-Frauenklinik Basel schwangere Frauen, welche die Vorsorge-Untersuchungen besuchen, erstmals über das Projekt informiert.
«Sesam» ist in den vergangenen Jahren heftig und kontrovers diskutiert worden. Im März 2008 scheiterte das nationale Forschungsprojekt schliesslich - viel zu wenig schwangere Frauen wollten an dem Projekt teilnehmen. Die öffentlich Skepsis war für das Scheitern nicht ausschlaggebend - die Studie mit ihren vielen Untersuchungsterminen war den angesprochenen Frauen schlicht zu aufwendig.
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