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Dienstag, 3.6.2008

Heuschnupfen - Kampf gegen die Pollenallergie

Die Nase läuft, der Hals kratzt, die Augen jucken: Immer mehr Menschen leiden an Heuschnupfen - der häufigsten Allergie-Erkrankung unserer Breitengrade. Anfang des 20. Jahrhunderts war erst jeder hundertste Mensch betroffen, heute reagiert fast jeder Fünfte in der Schweiz allergisch auf Pollen. Auch Kinder leiden immer häufiger unter der meist vererbten Pollenallergie.

Für die Heuschnupfen verantwortlich sind Pflanzen, deren Bestäubung durch den Wind - anstatt durch Insekten - geschieht. Auf das Einatmen oder den direkten Kontakt mit ihren Pollen reagieren Betroffene allergisch: Die Augen-Bindehaut und die Schleimhaut der Nase schwellen an. Die typischen Folgen sind Niesattacken, Rhinitis (Fliesschnupfen), verstopfte Nase, juckende und tränende Augen sowie Juckreiz in Gaumen, Nase und Ohren. Durch angestauten Schleim in den Nasennebenhöhlen können Kiefer- und Kopfschmerzen auftreten. Wenn eine Pollenallergie langfristig unbehandelt bleibt, kann sich diese zu einem allergischen Asthma entwickeln.

Die Pollenflugsaison in der Schweiz
Von Januar bis Februar machen Hasel- und Erlenpollen den Allergikern zu schaffen. Im März und April blühen Birke und Esche und von Mai bis Juli haben verschiedene Gras- sowie Roggenpollen Saison. Ende Juli bis September versetzen Kräuterpollen wie Beifuss, Ambrosia die Luft.

Wie verhalten während der Pollensaison?
Um Heuschnupfen vorzubeugen, sollten Allergiker nur während Regenphasen oder kurz am frühen Morgen lüften - ansonsten helfen Pollenschutzgitter an den Fenstern. Für Autos gibt es Pollenfilter. Gut beraten ist, wer sich am Abend die Haare wäscht, nicht selber Rasen mäht oder Staub saugt und sich bei warmem, windigen Wetter nur kurz im Freien aufhält.

Das Behandeln von Heuschnupfen
Heuschnupfen kann durch Medikamente wie Antihistaminika und Antiallergika entgegengewirkt werden. Empfohlene Verabreichungsform sind Nasensprays, Augentropfen oder Tabletten - unter Umständen in Kombination mit Kortison. Auch Therapien der Komplementärmedizin können helfen.

 

Joël Gernet

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DRS Musikwelle, Magazin Gesundheit, 31.3.2008

Heuschnupfen - wie erkennen und was tun

Pollenallergiker leiden unter einem Kitzelgefühl in der Nase, dünnflüssigem Schnupfen, Niesen, geröteten Augen, Augenjucken, Kratzen im Hals, Husten, Asthma-Anfällen. Professor Dr. Reinhard Saller, Direktor vom Institut für Naturheilkunde an der Uni Zürich gibt Auskunft im Gespräch mit Jill Keiser.

Hören (2:54)


DRS3, 13.4.07

Heuschnupfen: Tipps & Tricks

Heuschnupfen kann mit Medikamenten behandelt werden. Man kann aber auch eigenhändig viel erreichen - wenn einige Grundregeln beachtet werden. Was genau gegen Heuschnupfen getan werden kann, verrät Georg Schäppi, der Geschäftsleiter des Zentrum für Allergie, Haut und Asthma in Bern.

Hören (2:35)


DRS3, Schlauer in 60 Sekunden, 17.4.07

Warum niesen wir?

Es beginnt mit einem feinen kribbeln in der Nase an, es wird immer fester und dann durchzuckt es den ganzen Körper wie eine Explosion. Vor allem während der Heuschnupfen-Zeit wird überall geniest. Aber warum niesen wir eigentlich überhaupt?

Hören (1:55)


Weiterführende Links zum Beitrag:

  • Pollen und Allergie
  • Schweizerisches Zentrum für Allergie, Haut und Asthma
  • Pollenflug auf Meteoschweiz
  • Swiss Institute of Allergy and Asthma Research (SIAF)
  • Tipps und Infos zum Umgang mit verstopfter Nase
  • Polleninfo.org: eine europäische Übersicht
  • Sprechzimmer.ch: Heuschnupfen-Forum

Schnellsuche:
Allergien bei Kindern nehmen zu

Allergien gehören zu den häufigsten chronischen Krankheiten bei Kindern. Woran das liegt, weiss man heute noch nicht so genau. Forscher haben jedoch herausgefunden, dass z.B. Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, oder Kinder, die Geschwister haben, weniger häufig unter Allergien leiden.

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Allergien - eine Zivilisationskrankheit

Immer mehr Menschen haben Heuschnupfen. Auch das allergische Asthma und die Neurodermitis sind im Zunehmen. Mitverantwortlich hierfür sei unser westlicher Lebensstil, sagen Allergiefachleute.

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