Heuschnupfen - Kampf gegen die Pollenallergie
Für die Heuschnupfen verantwortlich sind Pflanzen, deren Bestäubung durch den Wind - anstatt durch Insekten - geschieht. Auf das Einatmen oder den direkten Kontakt mit ihren Pollen reagieren Betroffene allergisch: Die Augen-Bindehaut und die Schleimhaut der Nase schwellen an. Die typischen Folgen sind Niesattacken, Rhinitis (Fliesschnupfen), verstopfte Nase, juckende und tränende Augen sowie Juckreiz in Gaumen, Nase und Ohren. Durch angestauten Schleim in den Nasennebenhöhlen können Kiefer- und Kopfschmerzen auftreten. Wenn eine Pollenallergie langfristig unbehandelt bleibt, kann sich diese zu einem allergischen Asthma entwickeln.
Die Pollenflugsaison in der Schweiz
Von Januar bis Februar machen Hasel- und Erlenpollen den Allergikern zu schaffen. Im März und April blühen Birke und Esche und von Mai bis Juli haben verschiedene Gras- sowie Roggenpollen Saison. Ende Juli bis September versetzen Kräuterpollen wie Beifuss, Ambrosia die Luft.
Wie verhalten während der Pollensaison?
Um Heuschnupfen vorzubeugen, sollten Allergiker nur während Regenphasen oder kurz am frühen Morgen lüften - ansonsten helfen Pollenschutzgitter an den Fenstern. Für Autos gibt es Pollenfilter. Gut beraten ist, wer sich am Abend die Haare wäscht, nicht selber Rasen mäht oder Staub saugt und sich bei warmem, windigen Wetter nur kurz im Freien aufhält.
Das Behandeln von Heuschnupfen
Heuschnupfen kann durch Medikamente wie Antihistaminika und Antiallergika entgegengewirkt werden. Empfohlene Verabreichungsform sind Nasensprays, Augentropfen oder Tabletten - unter Umständen in Kombination mit Kortison. Auch Therapien der Komplementärmedizin können helfen.
Joël Gernet
