Alkohol - Genussmittel und schleichendes Gift
Ob als Stimmungsmacher, Genussmittel oder zu medizinischen Zwecken: Alkoholhaltige Getränke haben in unserer Gesellschaft eine lange Tradition. Doch fast genau so alt sind auch die teilweise erschreckenden körperlichen und psychosozialen Folgen des Alkoholkonsums.
In der Schweiz sind ungefähr 300'000 Menschen von der Alkoholkrankheit, die früher auch «Alkoholismus» genannt wurde, betroffen. Untersuchungen in Spitälern haben zudem gezeigt, dass rund 20 Prozent aller Patientinnen und Patienten Alkoholprobleme aufweisen. Bei den 40- bis 50-jährigen Männern sind es sogar mehr als 50 Prozent.
Die Alkoholkrankheit zeigt sich in den klassischen Suchtverhaltensweisen: starker Zwang, Alkohol zu trinken, keine Kontrolle über Menge des Konsums, körperliche Entzugserscheinungen bei Konsumstopp und Vernachlässigung anderer Tätigkeiten. Rauschtrinker (längere Abstinenzphasen, plötzlicher Kontrollverlust), Spiegeltrinker (konstanter Blutalkoholspiegel) oder Quartalssäufer (unregelmässige Phasen exzessiven Alkoholismus) sind klassische Beispiele dafür.
In den letzten Jahren waren jedoch nicht mehr die klassischen Suchtfälle Thema der Öffentlichkeit, sondern das exzessive Trinken im Jugendalter. Was sind die Ursachen dieser Entwicklung? Wie geht man mit der Alkoholkrankheit um? Erfahren Sie mehr in diesem Dossier.
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Weiterführende Links zum Beitrag:
- Alkoholforschung in der Schweiz (Stand 2000-2005)
- Studie: Alkohol und Gewalt im Jugendalter
- Blaues Kreuz
- Was ist Alkohol? Infos zur Geschichte und Herstellung
- Bundesamt für Gesundheit: Alkohol
- Fachstelle für Alkohol- und Drogenprävention im Strassenverkehr (ASN)
- Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme
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