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(keystone)

Donnerstag, 27.3.2008

Vogelgrippe erklärt

Das Vogelgrippe-Virus (H5N1) kommt bei Vögeln, insbesondere bei Hühnern und Wasservögeln vor. Sie kann beim Geflügel zwei Erkrankungsformen auslösen. Die mildere Variante zeichnet sich durch zerzauste Federn oder einen Rückgang der Eierproduktion aus. An der tödlichen Variante sterben fast alle erkrankten Vögel innerhalb kürzester Zeit nach der Ansteckung. 

Wie stecken sich Menschen mit dem Virus an?
Meist durch direkten, intensiven Kontakt mit krankem Federvieh, dessen Speichel oder Kot. In Asien gab es vereinzelt Fälle, bei denen das Virus von Mensch zu Mensch übertragen wurde. Momentan besteht keine Gefahr, dass es sich unter Menschen schnell verbreiten könnte.

Kann man an der Vogelgrippe sterben?
Bis im März 2008 haben sich weltweit über 370 Menschen mit der Vogelgrippe infiziert, die meisten davon in Asien. Rund 230 starben an den Folgen.

Wie lange dauert es, bis die Krankheit ausbricht?
Die Zeit zwischen Ansteckung und dem Auftreten der ersten Symptome dauerte bei den bisher an Vogelgrippe erkrankten Menschen zwischen zwei und acht Tagen.

Wie merke ich, dass ich die Vogelgrippe habe?
Die Symptome der Vogelgrippe im Frühstadium sind Fieber über 38 Grad, Husten, Schwächegefühl und Muskelschmerzen. Einige Vogelgrippe-PatientInnen hatten auch Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen. Im Spätstadium kam dann bei allen eine schwere Lungenentzündung hinzu. Die Todesfälle sind meist auf ein Versagen der Atmung und/ oder mehrerer Organe zurückzuführen.

Sollten Sie begründeten Verdacht haben, dass Sie an der Vogelgrippe erkrankt sind - beispielsweise weil sie Kontakt mit krankem Vieh hatten oder wegen eines Aufenthalts in einem Land mit Vogelgrippe - sollten Sie den Arzt aufsuchen.

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Weltweiter Kampf der Vogelgrippe

Das Vogelgrippe-Virus H5N1 breitet sich immer noch auf der Welt aus und tötet seine Wirte, die Vögel. Doch nicht nur die Tiere sind gefährdet, auch Menschen sind an dem Virus schon gestorben.   Mehr

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