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Adolf Muschg, Peter von Matt und Moritz Leuenberger (SF)

Dienstag, 29.4.2008

Politik und Literatur in der Schweiz

Schriftsteller mit politischem Engagement sind keine Seltenheit. Kabarettist Franz Hohler provoziert die Öffentlichkeit regelmässig mit pointierten Satiren. Max Frisch und gilt noch immer als einer der politisch aktivsten Schriftsteller des Landes. Seine kritische Haltung gegenüber der Schweizer Politik verschaffte ihm nicht nur Sympathie, sondern brachte ihm auch die Bezeichnung «Nestbeschmutzer» ein.

Umgekehrt aber setzen sich auch Politiker den Schriftsteller-Hut auf. Ex-Bundesrätin Ruth Metzler stürmte mit «Grissini und Alpenbitter» die Hitlisten, noch bevor das Buch tatsächlich erschienen war. Moritz Leuenberger oder Flavio Cotti verfassten Werke mit persönlichen Gedanken, Erlebnissen und Interpretationen zum Geschehen in und rund um das Bundeshaus. Deutlich provokativer äussert sich Ex-Nationalrat Jean Ziegler in seinen Schriften. Seine kritischen Worte zur Schweizer Geschichte und Institutionen polarisieren. Kritisch oder unterhaltend – Bücher der schriftstellernden Politiker sorgen in jedem Fall für Aufsehen und machen von sich reden.

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Kontext: 13.10.2005, DRS 2

Jean Zieglers «Das Imperium der Schande»

Die Weltagrarproduktion könnte doppelt so viele Menschen ernähren, als auf der ganzen Welt leben. Tatsächlich aber stirbt alle sieben Sekunden ein Kind an Hunger. Die Schuld dafür tragen die internationalen Multis, sagt der Genfer Soziologe Jean Ziegler in seinem Buch «Das Imperium der Schande». Jean Ziegler ist seit einigen Jahren UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.


  • Hören (29:14)

Tagesgespräch: 10.6.2004, DRS 1

Ruth Metzler: Grissini und Alpenbitter - meine Jahre als Bundesrätin

Sechs Monate nach ihrer Abwahl als Bundesrätin veröffentlicht Ruth Metzler ein Buch, mit dem sie der breiten Bevölkerung einen Einblick in ihr Leben und ihre Abwahl aus dem Bundesrat geben will. Ruth Metzler spricht im « Tagesgespräch» über ihre Gefühle vor und nach ihrer Abwahl und ihre Zukunftspläne.


  • Hören (27:59)


Reflexe: 5.6.2003, DRS 2

Adolf Muschg über Europa

Der bekennende Europäer Adolf Muschg wird im Jahr 2003 zum Präsident der Akademie der Künste in Berlin gewählt. Bei dieser Tätigkeit habe für ihn das Priorität, «was Donald Rumsfeld das Alte Europa genannt hat.» Im «Focus»-Gespräch äussert sich Adolf Muschg zur Lage des alten Kontinents, der in neue Konflikte geraten ist.


  • Hören (31:49)

Memo: 11.12.2001, DRS 1

Laure Wyss und Moritz Leuenberger: Reden über das Alter

Am Internationalen Tag des Alters lädt Moritz Leuenberger die 88-jährige Schriftstellerin Laure Wyss zu einem öffentlichen Gespräch ein. Die Schriftstellerin und der Bundespräsident reflektieren dabei über das Alter und das Älterwerden. In «Memo» lässt Laure Wyss den Gedankenaustausch mit Moritz Leuenberger noch einmal Revue passieren.


  • Hören (6:46)

Focus: 25.1.2000, DRS 3

Moritz Leuenberger: Träume und Traktanden

Ironisch, witzig und staatsmännisch - für viele sind die Reden von Moritz Leuenberger ein Leckerbissen. Mit dem Buch «Träume & Traktanden» ist eine Auswahl seiner Reden erschienen. In «Focus» spricht Moritz Leuenberger über sein neues Werk, Politik, Trends, und darüber, wie seine Reden entstehen.


  • Hören (50:49)

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